FREUDIGE HERANGEHENSWEISE

Ein Gefühl von Freude hilft uns, uns offener, leichter, energetischer und wohler zu fühlen. Aber Freude, wie so viele andere positive Zustände, ist uns nicht immer leicht zugänglich. Besonders nicht in schwierigen Zeiten .

Wenn wir ‚versuchen‘ Freude zu fühlen, kann es uns ähnlich ergehen, wie wenn wir ‚versuchen‘ zu meditieren. Beide Zustände sind nicht unbedingt mit Absicht ‚herstellbar‘, aber es gibt ganz natürliche Wege, Freude und auch Meditation zu finden, ohne sie kreieren zu müssen.

Vielleicht erinnerst Du Dich daran, einmal gesehen zu haben, wie ein kleines Insekt einen kühlen Ort nutzt, um sich lange zu erfrischen, wie ein kleines Mädchen an einem Sommertag ihr Eis geniesst oder wie eine Katze sich emsig im warmem Sand rollt. Wir können uns mit ihnen freuen, es nachvollziehen und so selbst Freude empfinden.

Es ist sehr viel leichter Freude zu empfinden, wenn dass Leben gerade freundlich mit uns ist. Das ist aber nicht immer der Fall. Es ist dennoch möglich, dass wir selbst in unserem Leben Raum für das aufkommen von Freude schaffen.

An Tagen an denen ein Gefühl von Freude ausserhalb meiner Reichweite zu sein scheint, verbinde ich mich mit meiner Sehnsucht danach. Diese Sehnsucht, besonders, wenn sie in einer Atmosphäre von Offenheit und Mitgefühl erscheint, verbindet mich schon auf indirekte Weise mit dem Gefühl ‚Freude‘. Sie öffnet scheinbar die Tür dahin und hält sie offen.

Eine freudige Herangehensweise verändert meine gesamte Erfahrung in dem jeweiligen Zusammenhang. Auch dann wenn sich dies zunächst nahezu als unmöglich anfühlt.

Vielleicht gibt es in dieser Frühlingswoche einige Gelegenheiten, um unser spontanes Erlebnis von Freude zu beobachten. Wir können beobachten, wie unsere Gefühle kommen und gehen. Es gibt ein schönes Video dafür, indem verschiedene gestresste Menschen zunächst interviewt werden, dann ein Experiment mitmachen und anschliessend berichten, wie anders sie sich fühlen, einige möchten das Experiment am liebsten gleich wiederholen. Das kurze Video ist in englischer Sprache, aber die Bilder sprechen für sich:

Falls Ihr einen Schritt weiter gehen möchtet, findet diese Woche ein paar Momente in denen Ihr etwas wirklich genießt, Euch freut und dies beobachtet: Etwas, was Ihr tut oder etwas was Ihr seht, hört, fühlt: Zum Beispiel einen bestimmten Ort, eine angenehme Temperatur, eine friedliche Atmosphäre, einen schönen Anblick, eine Begegnung, einen kleinen Moment in der Natur, Euer Mittagessen.

Beobachtet, wie es geschieht, wie genau es sich anfühlt, wie es beginnt, wie es sich wandelt und wie es vielleicht langsam abebbt. Wie ist es etwas wirklich zu genießen? Wie fühlst Du Dich anschliessend? Beeinflußt es Deine Stimmung, Deinen Tag?

 

 

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